Feuerwehr Vinstedt

Umbau des Feuerwehrhauses

FW Haus

Beiträge zum Umbau

   

Am 28. Juni 2008 begannen wir mit der Renovierung unseres Gerätehauses. Gleich morgens um 8 Uhr ging es los alle Pokale wurden aus den Regalen genommen und in Zeitungspapier eingewickelt und anschließend in eine große Holzkiste gelegt. Es hatte sich eine Menge in den Jahren angesammelt und so kamen bei manchen Pokalen ganz eigene Erinnerungen auf.
Nach dem die Regale abgebaut waren, wurde die Holzvertäfelung angerissen, und die Innenwände freigelegt. Nur ging es darum die Mauer zum Getränkeraum ein zu reißen, leider der ging dies nicht so gut wie erwartet, hinter der Mauer war noch eine sehr dicke Styroporschicht diese wurde noch zusätzlich mit Draht und Putz gehalten. Und so konnte man mit dem Hammer richtig auf die Wand einschlagen ohne das groß was passierte. Zum Glück hatte unser Kamerad Markus Winkler eine gute Idee und das passende Werkzeug dafür. So besorgte er kurzerhand einen Riesen Abbruchhammer der so alles umhaute was sich ihm in den Weg stellte. Es war eine sehr willkommene Erleichterung. Nachdem diese Mauer eingerissen war ging es von dort aus durch die nächste Wand in die Ehemalige Küche des Gerätehauses. Es hatte sich ein großer Berg aus Steinen und Styropor angesammelt. Alles musste getrennt werden Steine, Styropor und Glaswolle.
An einer Ecke des Raumes wurde schon mal ein Loch in den Boden gemeißelt um zu prüfen wie stark der Fußboden ist, weil dieser auch noch raus soll um die nötige Deckenhöhe zu erhalten.
Auch die Zwischenwände aus den Toiletten mussten entfernt werden und so nahm das einreißen der Wände fast kein Ende. Die Sanitärenanlagen hatten zuletzt auch einen desolaten Zustand. Die Wände waren schwarz und im Winter fror regelmäßig die Wasserleitung ein.
Zwischendurch wurde gemeinschaftlich bei Brötchen, Käse und Feuerwehrmarmelade (Th. Mett) gefrühstückt. Mittags saßen alle gemeinsam zusammen bei einer köstlichen Gyrossuppe die Ulrike Schmedt gekocht hatte.
Zum Abschluss des Tages saßen wir alle gemeinsam bei gekühlten Getränken zusammen und sprachen über das erreichte des Tages.

Frühstück

01.07.2008
Auch in der Woche wurde unter Hochdruck gearbeitet Torsten Kruggel- Schmedt,  Karsten Schulz, Markus Winkler und Philip Dall machten sich an den Wänden und am Fußbodenbelag zu Gange und so wurden schon mal die Fliesen vom Fußboden entfernt und der extra angelieferte Bauschutt Container mit Mauerwerk beladen.

05.07.2008
Heute mussten die Decken entfernt werden darunter waren noch alte „Sauerkrautplatten“ aus Heraklid. Sie wurden mit Spitzhacke und Brechstange von der Decke gerissen. Anschließend wurde die dort unterliegende Holzlattung ebenfalls entfernt.
Im ehemaligen WC musste noch die Wand vor der eigentlichen Wand entfernt werden. Hier konnten unsere Jugendlichen Kameraden ihre ganze Kraft entfalten und mit einem großen Hammer alles niedermachen, es dauerte nur einen kurzen Moment und dann war alles weg.
Auch dieses Mal wurde zusammen gefrühstückt und zum Mittag gab es Kartoffelsalat und Breslauer, Ulrike Schmedt hatte sich alle Mühe gegeben und alles sehr gut durchgeplant.

12.07.2008
Heute wurde der komplette Fußboden aus raus gerissen, es war ein enormes Stück arbeit bis alles entfernt war. Unser Kamerad und Experte Markus Winkler war die Woche über wieder mal sehr aktiv mit seinem Abrisshammer an den Fußboden gegangen es gibt keinen bei uns ein der Wehr der dieses Gerät besser beherrscht als Markus Winkler. Aber auch andere Kameraden die in der Woche Zeit hatten waren dort schwer am arbeiten.
Nun ging es am mit schweren Hämmern und Gerät an den Fußboden, so musste man sich durch mehrere Schichten von Beton durcharbeiten. An manchen Stellen waren noch dicke Fundamente in der Erde die zerschlagen und ausgegraben werden mussten. In einigen Abschnitten waren noch Tonrohre im Beton eingelassen. Bei einem Guten Frühstück und einer köstlichen, kräftigen Gulaschsuppe von Gudrun Schmedt ging die Kraft nicht verloren. Nachdem der Bauschutt auf die Container und Anhängerverlastet war hatte keiner mehr Lust den Sand aus dem Raum zum schaufeln, die Arme hingen von den schweren Gewichten schon auf der Erde. Auch die Drohung uns zu erschießen wenn wir nicht weiter machten war uns in diesem Augenblick völlig egal.
So wurde für Montag und Dienstag den 14+15.07.08 das große „Sandschaufeln“ angesetzt ganze 8 Kubikmeter wurden auf den großen Anhänger geschaufelt. Dienstag wurde der letzte Rest heraus geschaufelt und mit einem Rüttler wurde der Untergrund für den kommenden neuen Beton verdichtet. Hier und da wurden noch Kleinigkeiten erledigt.
Vielen Dank auch an Wolfgang Lindenau, der uns immer tatkräftig mit seinen Arbeitsmaschinen unterstützt.

.Maukus & HelmutRadladerstrassekabel

18.07.2008
Wurde die erste Schicht Beton in den Fußboden eingebaut, zuvor musste der Boden mit Folie ausgelegt werden. Doch dann ging es sofort mit dem mischen los. Die alte Dieselmischmaschine wurde angeworfen und mit der richtigen Mischung gefüttert. Alles wurde mit Schiebkarren in die Räume gefahren nach nicht einmal zwei Stunden war alles erledigt und  so brauchten wir nur noch die Stahlbaumatten auf die erste Betonschicht zu legen

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19.07.2008
Über Nacht hatte der Beton dann Zeit zum härten, doch gleich morgens um acht haben wir uns um die zweite Schicht Beton gekümmert. Sofort wurde der Mischer angeworfen und schon liefen die Mischungen wieder in die Räume, wo sie dann in wage gebracht wurden, aber zu vor hatten wir noch die Abwasserleitungen neu verlegt.
Nach einer Weile war der Sand erheblich weniger geworden und so wurde noch eine LKW Ladung Sand bestellt und inner halb kürzester Zeit geliefert. Wie immer wurde gemeinsam gefrühstückt und dabei über die Abläufe gesprochen. Es wurde im Akkordtempo gearbeitet und so waren wir schon kurz nach dem Mittagessen fertig mit dem mischen. So wurde damit begonnen die Baustelle aufzuräumen und zu reinigen denn der Beton hatte seine Spuren überall hinterlassen.

Nach getaner arbeit wurde noch kurz im gemütlicher Runde gesessen und über das erreichte geredet. So gingen alle zufrieden nach Hause.

23. 08.2008

Dieses mal wurde das Holzdach in der Sitzecke entfernt und ein Durchgang zum Gerätehaus geschaffen, leider konnte man dieses mal nicht soviel machen wie gedacht, weil leider kein Baumaterial geliefert wurde.

30.08.2008

Punkt acht Uhr ging es wieder los, heute musste das Dach runter insgesamt wurden 300 qm Dachfläche abgeräumt. Und so hatte man alle Hände voll zu tun. Bis zu Frühstück hatte man schon fast die ganze Fläche abgedeckt, das Frühstück wurde von Margret Bodin ausgerichtet die die Feuerwehr dieses Mal sehr tatkräftig unterstützt hat. Nach dem Frühstück waren alle sofort wieder an der Arbeit, jeder hatte diesen Tag das Bestreben richtig was zu schaffen und so wurde das komplette Dach abgedeckt. Alle Dachlatten wurden runter gerissen und eine Dachfolie verlegt, sofort danach wurden die neuen Dachlatten angenagelt. Auch ein teil vom Gerüst für den Schlauchturm wurde aufgestellt. So hatte man den Tag ein großes Stück Arbeit geschafft. Mittags gab es Steaks vom Grill.

06.09.2008

Heute musste das Dach wieder drauf, schon in der Woche wurden einige Paletten mit Dachpfannen geliefert. Der Ortsbrandmeister Torsten Kruggel-Schmedt und einige andere Kameraden waren auch in der Woche wieder mit Vorarbeiten beschäftigt und so konnte auch gleich mit dem Dachdecken begonnen werden. Während ein Teil der Leute auf dem Dach war, wurde ein Stockwerk tiefer damit begonnen eine Plastikplane unter der Decke zu befestigen. Die Mittagspause war eine willkommene Arbeitsunterbrechung, denn Carola Zapf hatte eine köstliche Erbsensuppe gekocht die allen sehr gut geschmeckt hat, dafür noch ein herzliches Dankeschön. Gleich im Anschluss ging es wieder voll zur Sache. Nachdem die Plastikfolie als Dampfsperre unter der Decke im Mannschaftsraum angebracht war, wurde gleich von oben mit Glaswolle isoliert. Nach dem dass geschehen war, wurden schon einige Gipsplatten unter die Decke geschraubt. Am Ende des Tages war das Dach bis auf ein paar Feinheiten in den Ecken und Schrägen gedeckt. Samtgemeindebrügermeister Thorsten Wend lies es sich nicht nehmen bei der Durchfahrt durch Vinstedt anzuhalten und den Umbau zu begutachten. So konnte er sich Vorort über die Maßnamen ein genaues Bild machen.

 

13.09.2008

„Auf zur nächsten Runde“, lautete das Motto für diesen Tag. Es mussten Gipsbetonplatten unter die restlichen Decken geschraubt werden, der Dachboden wurde weiter mit Glaswolle isoliert, die Dachkehlen wurden zugeschnitten. Auch die Jugendfeuerwehr war stark vertreten und half dabei die Holzbretter für die Außenverkleidung zu streichen. Das köstliche Mittagessen wurde dieses mal von Christine Schleicher zubereitet es gab Geschnetzeltes mit Kartoffeln und Spätzle. So war man wieder für den Nachmittag gestärkt. Am Abend hatte man wieder ein ganzes Stück geschafft.

 

20.09.2008
Weiter geht’s! Wie immer wird in Vinstedt mit Hochdruck am Feuerwehrhaus gearbeitet auch an diesem Wochenende wurde wieder ein Schlag Reingehauen. Rauspund wurde auf dem Dachboden als Lauffläche verlegt, 100.000 Bretter warteten auf Holzschutzfarbe, der hintere Dachüberstand für die Außensitzfläche wurde gelattet, so brauchen dort nachher nur noch Dachpfannen verlegt werden.
Mittag freute man sich über die leckere Stärkung von Martha Schleicher, es gab Bratkartoffeln mit Frikadellen, die allen sehr gut schmeckten. Nach der Mittagspause ging es weiter, Ortsbrandmeister Torsten Kruggel-Schmedt hatte einen Job in luftiger Höhe, er hatte sich zur Aufgabe gesetzt den Schlauchturm neu mit Holz zu verkleiden. Zum Glück ist er gelernter Zimmermann und den Umgang mit Höhe gewöhnt. Aber auch jeder Handschlag sitzt bei Ihm und es ist ein Wahnsinn bei der Arbeit zu zusehen wie plötzlich alles passt. Dank auch an die gute Unterstützung von Hof Haberland, von der wir eine fahrbare Arbeitsbühne bekommen haben, die sich bis zu 12 Meter ausfahren lässt. Auch wurde damit begonnen das Feuerwehrhaus von Außen zu Isolieren, dazu mussten Latten an die Wände gedübelt werden und die Zwischenräume wurden mit Glaswolle isoliert, dass ganze wurde zweimal gemacht um eine gute Isolierung zu erreichen, anschließend kam noch Folie über die Glaswolle, nächstes mal kommt dort nochmals eine Konterlattung drauf bevor dort die Bretter von Außen angeschraubt werden. Viele Einwohner aus Vinstedt waren erstaunt wie weit wir schon sind, und ließen es sich nicht nehmen sich den Bau am Samstag und Sonntag genau zu begutachten. Es wird noch einige Zeit dauern bis alles fertig ist.

 

 

27.09.2008
Ums Feuerwehrhaus rechts und links herum wurde auch dieses Wochenende wieder volle Pulle gearbeitet. Es wurde isoliert geschraubt und gehämmert das sich die Wände bogen. Heute kam die erste schicht Bretter auf eine Außenwand und so bekam man einen ersten Eindruck wie es mal aussehen wird. Auch dieses mal wurden wir wieder fürstlich verpflegt, Helmi Schulz hatte einen ganz leckeren Hackauflauf gezaubert, dazu gab es Krautsalat und frisches Ciabatabrot, allein wegen dem schönen Essen lohnt es sich jeden Samstag zum Bau zu kommen. Leider ist auch der ein oder andere Krank geworden und kann z. Z. nicht mitarbeiten auch wenn es in den Fingern juckt und man am liebsten mitmachen möchte. Doch Langsam merkt man dass es morgens immer kälter wird und so ist es das Ziel noch vor dem Winter Außen fertig zu sein.

 

04.10.2008
Nicht aufgeben, sondern immer weiter…..
Das Isolieren der Außenwände ging auch diese Woche weiter, so wurden wieder Balken zugesägt und an die Außenwände geschraubt. Das Funderment wurde teilweise freigeschaufelt weil dort auch unter der Erde gegen Kälte isoliert werden muss, doch leider ist das Material dafür noch nicht geliefert worden. An einigen Seiten wurde schon die Dachrinne angebracht und so langsam nimmt alles Gestalt an.

Endlich Mittagspause Sylvia Schulz hatte heute für uns gekocht, es gab Schnitzel satt, mit köstlichen selbstgemachten  Kartoffelsalat und Brot. Keiner wollte nach dem Mittag so richtig aufstehen, das Mahl war einfach zu schmackhaft. Aber der Drang das Feuerwehrhaus zu renovieren überwiegte letztendlich doch und so ging es wieder weiter. Das Verbundpflaster auf der Rückseite wurde auf Paletten gestapelt, um es nachher auch wieder gut einbauen zu können. Torsten Kruggel –Schmedt machte sich dabei eine weitere Turmhäfte zu erneuern. Wieder ging es mit der Arbeitsbühne in luftige Höhen. Dieses mal war es ein ganz harten Job, denn zeitweise spielte das Wetter verrückt, es regnette und hagelte was vom Himmel runter kam und so konnte man nicht alles schaffen was man sich vorgenommen hatte.

 

11.10.2008
Und noch eine Runde ums Feuerwehrhaus, wie schon in den vergangenen Wochen wurde auch  dieses mal wieder die Außenwände isoliert und es ist immer noch kein Ende in Sicht. Doch an einer Seite des Feuerwehrhauses ist eine Wand schon gut mit Lärchenbrettern verkleidet, Lärchenholz hat eine Haltbarkeit von ca. 200 Jahren, so können wir uns für eine längere Zeit unbesorgt zurück lehnen.  Am Vormittag besuchte uns Samtgemeindebürgermeister Thorsten Wendt um sich über die Bauarbeiten Vorort zu informieren, zufrieden stelle er fest dass schon ein  guter Fortschritt zu sehen ist. Als Dank und Anerkennung lies es sich Thorsten Wendt nicht nehmen eine Kiste Bier zu spendieren, die als Feierabendbier sehr guten Anklang fand.
Auch an diesem Samstag herrschte Brandmeister Torsten Kurggel- Schmedt über den „Dächern von Vinstedt“ und verkleidete seinen geliebten Schlauchturm mit Brettern. Das arbeiten in der Höhe ist kein Zucker schlecken, in einem wackelnden Drahtkorb mit Brettern und Werkzeug, leider kann diesen JOB kein anderer machen außer Torsten Kruggel- Schmedt, der Beruflich Zimmermann ist. Es gehört eine Menge Erfahrung und Wissen dazu um den Turm so zu verkleiden. Die Anerkennung und der Respekt von seinen Kameraden sind ihm sicher.

Zum Mittag hatte sich Christa und Britta Schulz ein vorzügliches Mal einfallen lassen, es gab Kasseler mit Sauerkraut, Kartoffeln und einer leckeren Soße, es war ein echter Hochgenuss, viele überlegen morgens weniger zu frühstücken, um mehr vom köstlichen Mittagsschmaus zu essen. So mancher Fernsehkoch würde vor neid  erblassen was hier von den Vinstedter Feuerwehrfrauen gezaubert wird. Danke an alle die hier die Vinstedter Feuerwehr so großzügig und selbstlos unterstützten, wir wissen das sehr zu schätzen, nochmals ein -Riesen Dankeschön.

 

 

18.10.2008
Alles nur geklaut……..
Der Schock an diesem Wochenende war tief. In der Nacht von Dienstag den 14.10. auf Mittwoch wurde in das Feuerwehrhaus eingebrochen und alle Werkzeuge gestohlen. Jeder der dort sein privates Werkzeug für den Umbau mitgebracht hatte und dort die Woche über im Feuerwehrhaus eingeschlossen hatte war verbittert über diesen dreisten Einbruch. Winkelschleifer, Bohrmaschinen, Elektrosägen, Abrisshämmer und sogar die Motorsäge vom Feuerwehrfahrzeug wurden gestohlen. Der Schock saß bei allen tief und die Wut über so ein verbrecherrisches Vorgehen stand allen ins Gesicht geschrieben. Jeder der arrangierten Helfer die dort für das Allgemeinwohl ihre Freizeit opfern ist es unverständlich wie jemand gegen so eine Einrichtung vorgehen kann. Hoffentlich kommen die Diebe nie in die Lage einmal die Hilfe der Feuerwehr zu benötigen, die leider nicht ausrücken kann weil wichtiges Einsatzgerät gestohlen wurde.

So ging man nach Hause und holte sein altes Werkzeug oder lieh sich Werkzeug von einigen Firmen die uns in dieser Not unterstützten. Dafür ein großes Dankeschön.
So wurde dieses Wochenende unter erschwerten Bedingungen gearbeitet.
Aber wir haben es geschafft das Feuerwehrhaus rings um zu isolieren und vollständig mit Folie zu verkleiden. Das Überdach an der Rückseite wurde fertig mit Dachpfannen eingedeckt und die Dachrinne angebracht.
Zur Mittagspause gab es eine köstlich kräftige Gyrossuppe die Ulrike Schmedt für uns gekocht hatte. Ihr persönlicher Einsatz bei diesem Projekt ist Beispielhaft genauso wie alle die dort Woche für Woche arbeiten.

Da es nur mit halber Kraft vorwärts ging war es günstig am Nachmittag die Weiterbildung für die Atemschutzgeräteträger (AGT) durchzuführen. Der Atemschutzbeauftragte Markus Winkler hatte sich eine sehr spezielle Übung überlegt. So ging es in den zweiten Stock einer Sägerei, ohne Sicht musste man sich durch die Räume kämpfen, für jemanden der daneben stand war es interessant zu sehen mit welchen Schwierigkeiten man ohne Sicht klarkommen musste und dass alles auf allen vieren.  Jeder der AGT Träger ist weiß was hier gemeint ist, auch ohne große Hitze kamen alle richtig ins Schwitzen. Am Ende wurde nochmals über den gesamten Verlauf der Übung gesprochen. Einen genaueren Bericht über die AGT Übung gibt es vom unserem Atemschutzbeauftragten Markus Winkler hier >>AGT-ÜBUNG<< Dann ging es zurück zum Feuerwehrhaus und dort wurde noch der Außenbereich gesäubert, bevor der Feierabend eingeläutet wurde.

Hoffen wir auf bessere Zeiten als heute.

 

 

25.10.2008
Es geht doch noch weiter.
Nachdem uns letzte Woche das Werkzeug gestohlen wurde, hatten wir die leise Ahnung dass diese Woche ohne vernünftiges Werkzeug nichts laufen würde.
Doch es kam anders als gedacht, als man sich morgens um acht Uhr am Feuerwehrhaus traf verkündete Ortsbrandmeister Torsten Kruggel-Schmedt: „Die Samtgemeinde hat schnell reagiert und neues Werkzeug gekauft“. Mit so einer Geschwindigkeit hatte keiner gerechnet, deswegen standen wir an diesem Samstag leider nur mit  fünf Leuten am Bau. Mittags hatte Gudrun Schmedt für uns Grünkohl mit Bregenwurst und Kasseler gemacht, es war einfach nur köstlich. Da wir ja neues Werkzeug hatten ging die arbeit fast wie von selbst von der Hand und wir arbeiteten dieses Mal bis Sonnenuntergang. Alle waren sichtlich zufrieden über das geschaffte.

 

 

 

01.11.2008
Von einem zu andern……

Nachdem wir am letzten mal bis Sonnenuntergang gearbeitet haben und froh waren ein großes Stück vorwärts gekommen zu sein, gab es wieder mal einen herben Rückschlag. Als wir uns Samstag morgen trafen, verkündete Brandmeister Torsten Kruggel- Schmedt die schlechte Nachricht: „Alle Außenbretter die Ihr letztes mal angebracht habt müssen ab“. Das erste was kam war: „Nein! Warum denn? Leider haben wir die falschen Bretter bekommen, hier müssen Bretter mit Stülpschalung verwendet werden“. Am liebsten hätten einige Kameraden kehrt gemacht und wären nach Hause gegangen. Tief durchatmen, beruhigen und den Blutdruck langsam nach unten fahren. Es half alles nichts die Bretter mussten ab, also legten wir los mit dem Abriss. Zum glück waren wir dieses mal 12 Leute, so blieb die Arbeit nicht ganz stecken.
Mittags hatte Susanne Dall für uns Chili Con Carne  gekocht. Es war ein echter Genuss bei diesem kalten Wetter etwas heißes und scharfes zu essen, genau das richtige für diesen Tag.
Der Fußboden vor dem Eingang zum Gemeinschaftsraum wurde mit dem Abrissmeißel aus der Erde gehauen. Außerdem wurde damit begonnen hinter dem Haus die Erde ab zu tragen, weil dort später der Gastank für die Heizung vergraben werden muss. Auch ein teil der Fundamente wurde freigelegt damit dort später isoliert werden kann. Auf dem Dachboden wurde noch ein der Rest vom Fußboden verlegt. So wurde an allen Ecken und Kanten gearbeitet.

 

 

15.11.2008
Hoch und Tief
Das war diese Woche das Motto am Bau. Zuerst wurden die letzten fehlenden Bretter an die Außenwände genagelt und danach wurde damit begonnen das Fundament frei zu legen, was erst so aussah wie ein Kinderspiel entwickelte sich schnell zur Nerven aufreibenden Geduldsprobe, tausende von Wurzeln hatten sich über Jahre bis an das Fundament heran gearbeitet. Einige hatten einen Durchmesser von 20 cm und mussten gekappt werden. Im Anschluss wurde die Isolierung ans Fundament gedübelt und mit einem Kunststoffnetz belegt das noch zusätzlich mit Spezialkleber überzogen wurde.
Zum Mittag hatte Helmi Schulz eine kräftige Gemüsesuppe mit Wursteinlage gezaubert, genau das richtige für diesen kalten Tag. Für das gute Frühstück hatte dieses mal Angelika Mantai gesorgt.
Torsten Kruggel-Schmedt hatte sich die nächste Seite des Turmes vorgenommen, an dem er den ganzen Tag zu tun hatte. Wie schon mal erwähnt ist er der einzige der in dieser Höhe arbeiten kann.

 

 

22.11.2008
An allen Ecken und Kanten wird gearbeitet.
Dieses Wochenende wurde der Gastank in die Erde gelassen und mit Sand und Wasser eingeschlämmt, zum Glück lag die Temperatur noch leicht über dem Gefrierunkt so dass alles reibungslos lief. In Nullkomma nichts war der Tank in der Erde und von dem großen Haufen Sand war nichts mehr zu sehen. Ein Graben für die Gaszuleitung musste bis zum neuen Heizungsraum gegraben werden. Torsten Kruggel-Schmedt machte sich bei diesem kalten Wetter daran die letzte Seite des Feuerwehrturmes mit Holz zu verkleiden. Damit ist der Turm jetzt nach allen mit Holz verkleidet, doch leider müssen auf dem Dach des Turmes noch die Dachpfannen erneuert werden, eine heikle Angelegenheit in dieser Höhe.
Innen wurde die ehemalige Tür vom WC in Richtung Straße zugemauert. Die neuen Fenstergrößen mussten ausgestemmt werden. So hatte alle ihr tun.

 

29.11.2008
Bei jedem Wetter
Um kurz nach 07:00 Uhr fing es an zu schneien und in kürzester Zeit war alles weiß. Hoffentlich hört es heute noch mal auf, dachte wohl jeder. Doch es schneite den ganzen Tag so vor sich hin.
In der Woche wurde die Gasleitung vom Tank zum Haus gelegt. Leider können wir nicht alle arbeiten selbst machen, gerade hier ist Erfahrung und spezielles Wissen gefragt, doch den Leitungskanal konnten wir selbst wieder zuschütten.
Dann ging es daran das Vordach auf zu bauen, Zimmermann und Ortsbrandmeister Torsten Kruggel-Schmedt  zeigte uns wie es gemacht wird.  Es war eine echte Lehrstunde zu sehen wie man mit Holz umgehen kann. Und so schafften wir es den Vorbau noch an diesem Tag auf zu stellen. Zum Mittag gab es eine sehr köstliche Gulaschsuppe, die uns Christa Schulz zubereitet hatte. Es war gemau das richtige für diesen kalten Novembertag.

21.03.2009
Heute ging es wieder mit vereinten Kräften an die Arbeit.
Außen wurde gepflastert und aufgeräumt, Innen wurden Löcher zugemauert, Türen verkleidet, leicht überstehendes Mauerwerk entfernt. Und so hatte man bis zum Mittag gut zu tun, doch man wollte nicht gleich wieder bis in die Nacht arbeiten und so wurde am frühen Nachmittag der Feierabend eingeleitet.

 

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02.05.2009
Klotzen was das Zeug hält,
dieses Wochenende wurde wieder gearbeitet. Es wurde Beton gemacht um damit Kantsteine entlang am Haus einzusetzen. Wände wurden Kilometer lang aufgeflext und ausgestemmt um dort Kabel zu verlegen, Steckdosen mussten gebohrt werden. Und der  Boden zum Eingang musste noch verdichtet werde um dort später Verbundsteine legen zu können.
Es wurde wiedermal ein langer Tag an der größten Baustelle in Vinstedt.

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09.05.2009
„Wir haben mehr Pflaster als in so manche Apotheke“, natürlich nur Pflastersteine. An diesem Tag wurde an allen Ecken und Kanten Verbundsteinpflaster verlegt. An manchen Stellen wurde das alte Pflaster heraus genommen und an anderer Stelle wieder eingebaut. Zum Glück hatte Torsten Kruggel-Schmedt schon die ganze Woche allein am Feuerwehrhaus vorgearbeitet, was natürlich eine große Hilfe war. Der Altglascontainer wurde versetzt und so musste der neue Untergrund verdichtet und in Lot gebracht werden. Und im Anschluss wurden auch die nötigen Betonplatten unter dem Container verlegt. Am Schluss wurde alles einmal mit dem Rüttler bearbeitet so dass alles fest saß.  

 

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30.05.2009
Rings ums Feuerwehrhaus
An diesem Wochenende und an wie auch an den Wochen davor wurde der Außenbereich in Topform gebracht. Das Feuerwehrhaus wurde mit Holzschutzfarbe gestrichen, im Außenbereich wurden Unmengen von Mutterboden bewegt und Rasen angesät. Im Außenbereich ist fast alles erledigt, doch der Innenausbau lässt auf sich warten. Jetzt müsste nur noch die Heizung kommen, damit wir mit dem nächsten Schritt fortfahren können. Warten wir es ab.

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05.09.2009
Es geht weiter
Schon seit letzter Woche haben wir mit dem Innenausbau begonnen. Leider konnten wir eine ganze Zeitlang nichts an unserem Gerätehaus machen, weil, dazwischen die Urlaubszeit war, das Motorradtreffen und das Dorffest. In dieser Zeit hätten wir auch nichts arbeiten können,  da die Heizungsanlage in dieser Zeit ausgeschrieben wurde und wir noch auf ein Angebot einer Heizungsfirma warten mussten, weil deren Chef noch im Urlaub war. Es ist schon manchmal hinderlich das einige Sachen erst kurz vor dem Einbau ausgeschrieben werden und das wenn sie dringend gebraucht werden, schließlich arbeiten wir nicht erst seit diesem Jahr am Gerätehaus. Jetzt müssen wir uns beeilen weil am 27. September Wahlen sind, doch leider haben wir so richtig keinen Raum dafür. Die Wahlen sollen in der Fahrzeughalle sein, dort gibt es keine Fenster bis auf zwei kleine in den Toren und nur zwei Lampen an der Decke. Toiletten gibt es ebenfalls nicht und so muss man zwischen durch auch mal nach Hause gehen. Zu dieser Jahreszeit wird es wohl auch nicht so kalt sein, wenn ja wird ein dicker Pullover helfen.
Letzte Woche haben wir den Fußboden an einigen Stellen aufgestemmt und Heizungs und Wasserrohre verlegt. Gipsplatten gespachtelt und den Innenraum aufgeräumt.
Diese Woche haben wir noch einen Türsturz eingebaut und einige Wasserleitungen verlegt, in der Fahrzeughalle wurde die Decke mit Raufaserfarbe gestrichen, und die Brandschutztür mit Rahmen geschliffen und grundiert. Auch eine Abwasserleitung wurde noch installiert. In zwei Wochen soll eine Putzkollone kommen und die Wände an einem Tag verputzen.

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12.09.2009
Malen, streichen, Rohre legen,
wie schon in der vergangenen Woche war dieses mal genug zu tun. Es wurden weiter Heizungsrohre gelegt und der Wahlraum gestrichen. Der Außenputz musste noch einmal nachgebessert werden, weil an einigen Stellen das Gittergeflecht zu sehen war. Es wurde sehr rasant gearbeitet und lange Pausen gab es nicht. Zum Mittag gab es schnell ein trockenes Brötchen mit einem kalten Würstchen und ein Glas Wasser dazu, danach ging es gleich wieder weiter mit der Arbeit. Bis jetzt haben wir ganze 25 Tausend Euro ausgegeben.

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24.10.2009
Heute wird Beton gemacht
So langsam nimmt alles Gestalt an, nach dem die Wände von einer Firma verputzt wurden, fehlte jetzt nur noch der Fußboden. In der Woche wurde schon mal das ganze Material angeliefert wie Kies, Zement und die anderen vielen Sachen die dazu gehören. Gleich morgens lief der Mischer auf vollen Touren, dieser wurde nur zur Frühstücks und Mittagspause ausgestellt. Dieses Mal wurde uns das Mittagessen vom Gasthaus Wilhelms geliefert es gab Currywurst Pommes, es war ein echter Hochgenuss und eine willkommene Abwechslung zu Wasser und Brot. Alle gingen sehr motiviert an die Arbeit und so war der Betonfußboden nachmittags schon fix und fertig eingebaut.

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07.11.2009
Heute war die Personaldecke ganz dünn gespannt. Nachdem wir letzte Woche anständig Estrich gemacht haben, war diese Woche nicht so viel zu tun, so wurde der Rest vom unteren Teil des Turms mit Gipskarton verkleidet. Zwei Kameraden fuhren nach Uelzen um Fliesen und Angebote ein zu holen. Nachdem die Musterfliesen auf den Boden gelegt wurden begann die schwierige Auswahl, aber nach einiger Zeit standen die Fliesen für den Fußboden und die Wände in der Toilette fest. Ein paar Muster sind hier auf den Bildern abgebildet welche es sind wird nicht verraten. Zur großen Einweihungsfeier kann man sich selbst ein Bild machen.

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21.11.2009
Heute machen wir alles Frostsicher
Das erste Mal das ein Ende zu sehen ist, nach den langen Monaten der Arbeit an den Samstagen sieht man langsam ein Ende. Bis zum heutigen Tag haben wir 36.000€ ausgegeben, ein wenig Geld wird wohl noch in den Bau fließen. Der Fußboden muss noch gefliest werden, doch leider ist von uns keiner Fliesenleger und so muss der Fußboden von einer Firma verlegt werden. An diesem Wochenende wurde Tapeziert, gestrichen, verlegt und gewerkelt, auch die Heizung lief kurzzeitig auf vollen Touren. Zum Mittag hatte uns Gudrun Schmedt  eine fantastische Kartoffelsuppe mit Wursteinlage gekocht. Auch dieses Mal wurde bis zum Sonnenuntergang gearbeitet.

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28.11.2009
Farbe an die Wand
An diesem Samstag wurden die Decken und die Wand in der Toilette gestrichen. Mit nur vier Leuten hatten wir gut zu tun. Der Fußboden wurde gefegt und anschließend nochmals abgesaugt, damit am Montag die Fliesenleger gleich voll durchstarten können.

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12.12.2009
Der Fußboden ist drin. Nach zwei Wochen ist es geschafft, der Fußboden und die Wände sind gefliest. Doch leider gibt es immer Ärger mit den Handwerkern, so wurden einige Ecken nicht gefliest obwohl noch Fliesen da waren. Uns blieb nichts anderes übrig als noch einen Eimer Farbe zur kaufen und den letzten Rest zu streichen. Im WC wurde der Waschbeckenbereich komplett vergessen zu fliesen und so fehlen Oben rum alle Fliesen. So haben wir kurzerhand selbst den Fehler ausgebessert und die fehlenden Fliesen angebaut. Beim Einbau der Trennwände im WC wird es wohl auch Probleme geben, weil der Fußboden eine schöne Delle hat, die beim Fliesen wohl nicht gesehen wurde. Und so kann sich der Nächste Monteur beim Einbau der Trennwände damit herum quälen. Nun heißt es tief durchatmen, wir sind ja bald fertig. Heute kleben wir die Tapeten an die Wände. Zum Ausgleich machen wir morgen Abend eine kleine Weihnachtsfeier in Höhenbünstorf die ist bestimmt angenehmer.

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08.01.2010 Neue Theke
Zur ersten Monatsversammlung im Neuen Jahr gab es für eine tolle Überraschung.
Für unser „Neues Feuerwehrhaus“ haben wir uns eine Theke gewünscht und unser Kamerad Peter Organiszak hat diesen Traum kurzerhand in die Tat umgesetzt. Wenn es in Vinstedt einen Experten für Holz gibt dann ist es Peter Organiszak er betreibt schon seit Jahren ein mobiles Sägewerk und hat zu Hause eine gut eingerichtete Tischlerei. So wurde kurzerhand Maß genommen und eine Theke vom feinsten gebaut. Die Theke ist aus massiver Eiche mit einer 4,5 cm starken Bohle oben drauf, sie ist stabil, rustikal und eigentlich auch unbezahlbar. Das Holz wurde 1992 geschlagen und ist sehr gut abgelagert. So wurde die Theke bewundert und auch schon mal probeweise in Betrieb genommen. Das Resultat des Abends „sie funktioniert hervorragend“. Danke für diese großzügige Spende. Eigentlich gehört noch ein goldenes Schild an die Theke , damit der Erbauer und Spender auch über Generationen im Gedächtnis bleibt.

 

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30.01.2010
Puzzeln was das Zeug hält
Hier was schrauben da was schrauben es scheint immer noch kein Ende in Sicht zu sein. Trotz des ganzen Bauens haben wir nicht vergessen die Hydranten nochmals zu kontrollieren, durch die ganzen Schneefälle der letzten Tage waren die Hydranten nicht wieder zu finden und so mussten sie unter dem Schnee erst einmal wieder freigelegt  werden. So galt es diesen Samstag nochmals alle Hydranten zu kontrollieren. Aber auch die Tische und Stühle wurden für den abendlichen Skat und Knobelnabend in Stellung gebracht. Wie man auf den Bilder sehen kann herrschte eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. Sehr gelobt wurde der gelungene Sanitärbereich, kein Vergleich gegen vorher.

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21.03.2010
„Kleinvieh macht auch Mist“. Diese alte Deutsche Volksweisheit hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Wir basteln an den letzten Ecken und Kanten und es dauert und dauert. Dieses Mal waren es die Kleinigkeiten im Schlauchturm, es wurde gespachtelt, gesägt, gestrichen, geschnitten, gebohrt und gehämmert. Leider ist nicht alles fertig geworden und darum machen wir nächste Woche weiter. Am 28.06.2010 sind wir zwei Jahre an diesem Bau.

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