09.02.2018 Alarm bei der Sicherheitsunterweisung
Die diesjährige Sicherheitsunterweisung begann für die die Kameraden der Vinstedter Wehr unerwartet mit einer Einsatzübung in der Feldmark. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall eines Pkw zwischen Vinstedt und Westerweyhe. An der Einsatzstelle angekommen, erwartete die Kameraden eine im verunfallten Fahrzeug eingeklemmte Person, welche unter vollem Körpereinsatz gerettet werden musste. Als besondere Herausforderung galt den zu Unterweisenden eine Hundeattrappe, die mit dem Hinweis „bissig und aggressiv“ versehen war. Die Kameraden sicherten daraufhin die Einsatzstelle und sich selbst gegen die Gefahren der Einsatzstelle ab und befreiten die verunglückte Person.


Im Ort zurück, erwartete die Kameraden an diesem Abend eine zweite Übung: Eine verunfallte Person wurde im Dunkeln eines Stalls nach kurzer Personensuche leblos aufgefunden. Der Grund für den Unfall war ein vorangegangener Stromschlag, den die Person bei handwerklichen Tätigkeiten erlitt.  Zur Rettung mussten die Kameraden in erster Instanz die Gefahren der Elektrizität im Rahmen ihrer feuerwehrtechnischen Möglichkeiten eindämmen und die Person unter annähernd realen Umständen reanimieren. Aufgrund der unwegsamen Verhältnisse an der Einsatzstelle, wurde die bewegungsunfähige Person anschließend über die Steckleiter gerettet.
Das Ziel der beiden Alarmübungen war es, die Kameraden für die Gefahren an der Einsatzstelle zu sensibilisieren. Hierzu wurden an den Einsatzstellen verschiedene Hinweise und Requisiten verwendet, um die Szenarien realistischer zu gestalten. Nach den beiden Übungen erfolgte im Gerätehaus eine Nachbesprechung, welche der theoretischen Sicherheitsunterweisung über die „Gefahren an der Einsatzstelle“ vorausging.

Der Sicherheitsbeauftragte